Werkstoffe: Superlegierungen

Werkstoff­nummer Werkstoff­name Material­eigenschaften  
1.4410 Superduplex abrasive und aggressive Medien

Als Duplexstahl bezeichnet man einen Stahl, der ein zweiphasiges Gefüge aufweist, das aus einer Ferrit-(δ-Eisen-)Matrix mit Inseln aus Austenit (γ-Eisen) besteht.

Diese Gefügeausbildung wird erreicht, indem man den Stahl mit Ferritbildnern (z. B. Cr) und Austenitbildnern (z.B. Ni, N, Mn, ...) legiert, wobei der Gehalt an Austenitbildnern so eingestellt wird, dass nicht das gesamte Gefüge bei Raumtemperatur austenitisch werden kann (z. B. Ni < 8 %). Nach der Warmformgebung wird durch eine spezielle Wärmebehandlung dafür gesorgt, dass sich die Austenitbildner in einzelnen Bereichen konzentrieren, die dann bis hinab zur Raumtemperatur stabil austenitisch sind.
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Mechanische Eigenschaften
Duplexstähle zeichnen sich durch ihre Kombination von Eigenschaften aus, die eine Mischung aus den Eigenschaften rostfreier Chromstähle (ferritisch oder martensitisch) und rostfreier Chrom-Nickel-Stähle (austenitisch) darstellen. Sie haben höhere Festigkeiten als die rostfreien Chrom-Nickel-Stähle, weisen dabei aber eine höhere Duktilität auf als rostfreie Chromstähle. Ihr Verhalten bei wechselnder Beanspruchung weist bis zu einem Austenitanteil von etwa 40% im Gegensatz zu reinen Austeniten noch eine Dauerschwingfestigkeit auf. Die Ergebniskurve aus dem Kerb- schlagbiegeversuch (wird auch als AVT-Kurve bezeichnet) weist bei Duplexstählen im Gegensatz zu ferritischen oder gar martensitischen rostfreien Stählen keinen Steilabfall in der Energieabsorption auf, das heißt, es gibt zwar eine Hoch- und eine Tieflage, die Energieabsorption ist jedoch trotzdem über einen weiten Temperaturbereich auf einem hohen Niveau. Je niedriger die Prüftemperatur, desto geringer die Energieabsorption, da der Werkstoff mehr und mehr versprödet.

Korrosionseigenschaften
Die Duplexstähle zählen zu den rost- und säurebeständigen Stählen (DIN-EN 10088 T1 bis T3). Seit den 1970er...

1.4411 Duplex saure Medien

Als Duplexstahl bezeichnet man einen Stahl, der ein zweiphasiges Gefüge aufweist, das aus einer Ferrit-(δ-Eisen-)Matrix mit Inseln aus Austenit (γ-Eisen) besteht.

Diese Gefügeausbildung wird erreicht, indem man den Stahl mit Ferritbildnern (z. B. Cr) und Austenitbildnern (z.B. Ni, N, Mn, ...) legiert, wobei der Gehalt an Austenitbildnern so eingestellt wird, dass nicht das gesamte Gefüge bei Raumtemperatur austenitisch werden kann (z. B. Ni < 8 %). Nach der Warmformgebung wird durch eine spezielle Wärmebehandlung dafür gesorgt, dass sich die Austenitbildner in einzelnen Bereichen konzentrieren, die dann bis hinab zur Raumtemperatur stabil austenitisch sind.
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Mechanische Eigenschaften
Duplexstähle zeichnen sich durch ihre Kombination von Eigenschaften aus, die eine Mischung aus den Eigenschaften rostfreier Chromstähle (ferritisch oder martensitisch) und rostfreier Chrom-Nickel-Stähle (austenitisch) darstellen. Sie haben höhere Festigkeiten als die rostfreien Chrom-Nickel-Stähle, weisen dabei aber eine höhere Duktilität auf als rostfreie Chromstähle. Ihr Verhalten bei wechselnder Beanspruchung weist bis zu einem Austenitanteil von etwa 40% im Gegensatz zu reinen Austeniten noch eine Dauerschwingfestigkeit auf. Die Ergebniskurve aus dem Kerb- schlagbiegeversuch (wird auch als AVT-Kurve bezeichnet) weist bei Duplexstählen im Gegensatz zu ferritischen oder gar martensitischen rostfreien Stählen keinen Steilabfall in der Energieabsorption auf, das heißt, es gibt zwar eine Hoch- und eine Tieflage, die Energieabsorption ist jedoch trotzdem über einen weiten Temperaturbereich auf einem hohen Niveau. Je niedriger die Prüftemperatur, desto geringer die Energieabsorption, da der Werkstoff mehr und mehr versprödet.

Korrosionseigenschaften
Die Duplexstähle zählen zu den rost- und säurebeständigen Stählen (DIN-EN 10088 T1 bis T3). Seit den 1970er...

1.44XX Name Eigenschaften

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